Überblick

Die Instrumentenflugausbildung ermöglicht Ihnen das Fliegen eines Flugzeuges nach Instrumentenflugregeln. Dies bedeutet, dass Sie auch bei schlechtem Wetter (sog. Instrumentenflugbedingungen/IMC bzw. Instrument Meteorological Conditions) und sehr geringer oder tlw. keiner Sicht nach Außen fliegen dürfen. Das steht im Gegensatz zum sogenannten Flügen nach Sichtflugbedingungen/VMC bzw. Visual Meteorological Conditions. In der Praxis erfolgt das Fliegen nach Instrumentenflugregeln unter fast ausschließlicher Verwendung der Flugzeuginstrumenten und boden- und satellitengesützter Navigationseinrichtungen. Fast alle Flüge der kommerziellen Luftfahrt (Business Aviation, Airlines) werden nach Instrumentenflugregeln durchgeführt, um in jedem Fall vom Wetter unabhängig den Flug durchführen zu können. Sofern Sie also beruflich als Berufs- oder Linienpilot fliegen wollen, benötigen Sie auf jeden Fall diese Instrumentenflugberechtigung mit entsprechender Praxiserfahrung im Instrumentenflug. Eine frühzeitige Ausbildung ist daher sinnvoll und angeraten. Aber auch als Privatpilot ist eine Instrumentenflugausbildung ein hoher Sicherheitsgewinn und gibt Ihnen deutlich mehr Möglichkeiten, auch bei nicht optimalen Wetterbedingungen einen Flug sicher durchführen zu können.

Die Instrumentenflugausbildung ermöglicht Ihnen das Fliegen eines Flugzeuges nach Instrumentenflugregeln. Dies bedeutet, dass Sie auch bei schlechtem Wetter (sog. Instrumentenflugbedingungen/IMC bzw. Instrument Meteorological Conditions) und sehr geringer oder tlw. keiner Sicht nach Außen fliegen dürfen. Das steht im Gegensatz zum sogenannten Flügen nach Sichtflugbedingungen/VMC bzw. Visual Meteorological Conditions. In der Praxis erfolgt das Fliegen nach Instrumentenflugregeln unter fast ausschließlicher Verwendung der Flugzeuginstrumenten und boden- und satellitengesützter Navigationseinrichtungen. Fast alle Flüge der kommerziellen Luftfahrt (Business Aviation, Airlines) werden nach Instrumentenflugregeln durchgeführt, um in jedem Fall vom Wetter unabhängig den Flug durchführen zu können. Sofern Sie also beruflich als Berufs- oder Linienpilot fliegen wollen, benötigen Sie auf jeden Fall diese Instrumentenflugberechtigung mit entsprechender Praxiserfahrung im Instrumentenflug. Eine frühzeitige Ausbildung ist daher sinnvoll und angeraten. Aber auch als Privatpilot ist eine Instrumentenflugausbildung ein hoher Sicherheitsgewinn und gibt Ihnen deutlich mehr Möglichkeiten, auch bei nicht optimalen Wetterbedingungen einen Flug sicher durchführen zu können.

Das neue CB-IR

Seit April 2014 gibt es die Möglichkeit, die volle Instrumentenflugberechtigung zusätzlich zum bisherigen Ausbildungsablauf auch im Rahmen eines sog. Competency-Based Trainings zu erwerben. Der große Vorteil dieser Ausbildung ist der deutlich reduzierte Ausbildungsumfang, der zu deutlich geringeren Ausbildungskosten führt und v.a im Bereich der Theorie auch nochmals deutlich vereinfacht wurde. Gleichzeitig wurde ein neues, europaweit gültiges Enroute Instrument Rating (EIR) eingeführt, das jedoch nur stark beschränktes Fliegen nach Instrumenten ermöglicht.

Die Vorteile des Competency Based Instrument Ratings im Vergleich zur bisherigen IFR-Ausbildung im Überblick:

  • Reduktion der erforderlichen Mindest-Flugausbildung, die zu deutlich geringeren Ausbildungskosten führt
  • Starke Reduktion des erforderlichen Theorieumfangs – hier ist nur mehr ein Bruchteil des früheren Theoriestaffs zu lernen, alle Redundanzen zu CPL- und ATPL-Theorieinhalten wurden entfernt
  • Umfangreiche Anrechnungsmöglichkeiten in Theorie und Ausbildungsumfang für Inhaber europäischer Berechtigungen (z.B. Piloten mit europäischem Enroute Instrument Rating-EIR, …)
  • Erstmals umfangreiche Anrechnungsmöglichkeiten in Theorie und Ausbildungsumfang für nicht-europäischer Piloten mit IFR-Erfahrung (z.B. US-Piloten mit FAA IFR Rating oder zumindest IFR-Flugerfahrung)
  • Erstmals die Möglichkeit einer fast vollständigen Ausbildungsanrechnung für erfahrene US-Piloten mit gültigem IFR Rating
  • Möglichkeit große Teile der Ausbildung mit einem beliebigen EASA Fluglehrer auch außerhalb einem Ausbildungsbetrieb (ATO) durchzuführen
  • Möglichkeit große Teile der Ausbildung mit seinem eigenen, nicht in einem Ausbildungsbetrieb (ATO) zugelassenen Luftfahrzeug durchzuführen – ideal für Luftfahrzeugbesitzer, die die Ausbildung auf ihrem eigenen Luftfahrzeugbesitzer durchführen wollen

Nachdem es eine ganze Reihe von Möglichkeiten gibt, die an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpft sind, beraten wir Sie gerne bei weiteren Fragen.

Ausbildungsumfang

LDDU_night

 Nachtanflug in Dubrovnik (LDDU)

Für die Schulung wird unterschieden ob sie auf einmotorigen Flugzeugen (SEP) oder mehrmotorigen Flugzeugen (MEP) Ihre IFR-Ausbildung absolvieren. Sie also beruflich als Berufs- oder Linienpilot fliegen wollen, empfiehlt sich aus Effizienz- und Kostengründen eine Kombination von ein- und mehrmotoriger Ausbildung, die wir gerne mit Ihnen zusammen planen.

Die Ausbildung umfasst einen Theorie- und Flugausbildung.

Theorieausbildung

Die Theorieausbildung bereitet Sie umfassend auf die computergestützten theoretische Prüfung bei der österreichischen Luftfahrbehörde Austrocontrol vor. Im Verlauf der Theorieausbildung lernen Sie alles, was Sie für die theoretische Prüfung aber v.a. auch für die spätere Flugpraxis benötigen. Für das Competency-Based Instrument Rating wurde die Theorieausbildung von ursprünglich 150h auf nunmehr 80h reduziert und gleichzeitig alle Redundanzen mit CPL- und ATPL-Theorieinhalten aufgelöst, was eine deutlich fokussiertere, effizientere und nicht zuletzt auch kostengünstigere Ausbildung ermöglicht.

In der Regel werden Ausbildungsunterlagen auf Englisch verwendet, da die Theorieprüfung bei der österreichischen Luftfahrtbehörde Austrocontrol auch auf Englisch abzulegen ist.

Zur Theorieausbildung nutzen wir eine Kombination aus Präsenzschulung in unserem modernen und verkehrsgünstig gelegenen Seminarhotel (InterCity Seminarhotel,  1070 Wien, Mariahilfer Strasse 122 bzw. falls erforderlich auch an anderen Schulungsorten) und computergestützem, durch unserer Lehrer begleitetem Selbststudium. Natürlich besteht auch die die Möglichkeit zu individuellen Theorieschulungen.

Der Lehrplan umfasst:

  • Air Law
  • Arcraft General Knowledge
  • Flight Performance and Planning
  • Human Performance
  • Meteorology
  • Navigation
  • Communications

Flugausbildung

Winterwetter mit schlechter Sicht und Schneefall

 Winterwetter mit schlechter Sicht und Schneefall

Die Flugausbildung kann zeitgleich mit der Theorieausbildung begonnen werden. Für einmotorige Flugzeuge dauert die Schulung 40 Stunden im CB-IR (bzw. vormals 50 Stunden für die normale IFR-Ausbildung) wobei ein Großteil der Stunden auf einem Simulator absolviert werden können. Für mehrmotorige Flugzeuge erhöht sich die Schulung um 5 Stunden. Die Ausbildung umfasst die folgenden Ausbildungsblöcke:

  • pre-flight procedures for IFR flights, including the use of the flight manual and appropriate air traffic services documents in the preparation of an IFR flight plan
  • procedures and manoeuvres for IFR operation under normal, abnormal and emergency conditions covering
    • transition from visual to instrument flight on take off
    • standard instrument departures and arrivals
    • en route IFR procedures
    • holding procedures
    • instrument approaches to specified minima
    • missed approach procedures
    • landings from instrument approaches, including circling
    • in flight manoeuvres and particular flight characteristics

Im Verlauf der Ausbildung werden Sie Schritt für Schritt mit allen Phasen der Flugvorbereitung und Durchführung vertraut gemacht

Nachdem viele Instrumentenflüge in der Nacht durchgeführt werden, sind Flüge in der Nacht i.d.R. ebenfalls Teil der Ausbildung.

Voraussetzungen

Sie benötigen für den Beginn der Ausbildung

  • einen gültigen PPL oder höhere Lizenz
  • Nachtsichtflugberechtigung
  • ein Allgemeines Funksprechzeugnis/AFZ
  • Mindestflugerfahrung – Details und v.a. die neuen Anrechnungsmöglichkeiten für Piloten mit europäischer und nicht-europäischer Instrumenteflugerfahrung besprechen wir vor Ausbildungsbeginn mit Ihnen

Ausbildungsdauer

Beispiel-Radarbild mit IFR- und VFR-Verkehr

Beispiel-Radarbild mit IFR- und VFR-Verkehr

Die Ausbildungsdauer ist stark abhängig von Ihrem persönlichem Zeitbudget und dauert in der Regel zwischen 4 Wochen und 6 Monaten. Je mehr Zeit Sie für die theoretische und praktische Ausbildung reservieren, desto rascher kommen Sie in der Ausbildung voran. Wir ermöglichen Ihnen auf Wunsch in jedem Fall die kürzest mögliche Ausbildungszeit.